Strenger Winter - wenig Mücken?
Anti Brumm
Strenger Winter - wenig Mücken?
Dass die Witterung in der kalten Jahreszeit eine unmittelbare Auswirkung auf die Mückenpopulation im Sommer hat, ist unbestritten. Die meisten Menschen glauben, dass nach einem warmen Winter immer eine sommerliche Mückeninvasion zur Folge hat. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!
Insekten haben in den Jahrmillionen ihrer Entwicklung ein spezielles System zum Überleben entwickelt. Viele fallen in eine Art Kältestarre und trotzen so der frostigen Zeit. Weit gefährlicher aus Sicht der Mücken sind gemäßigte Winter-Temperaturen. Die feuchte, milde Umgebung fördert das Wachstum von Schimmelpilzen und so verschimmeln viele Eier und Larven einfach. Wie sich die hinter uns liegende, klimatische Achterbahnfahrt in diesem Jahr auswirken wird, hängt nun ganz vom Frühling ab. Wird er richtig warm und finden sich genügend Wasserlachen, steht möglicherweise noch eine echte Mückenplage bevor. Deshalb am besten gleich ANTI BRUMM forte und ANTI BRUMM naturel besorgen, damit Sie von Anfang an vor den Blutsaugern und Plagegeistern optimal geschützt sind.
Wovor schützt ANTI BRUMM?
In Untersuchungen der Stiftung Warentest haben die beiden ANTI BRUMM Produkte ihre außergewöhnliche Wirksamkeit bewiesen. So wurde ANTI BRUMM forte etwa zum Testsieger gekürt und dessen Effizienz wissenschaftlich belegt. Doch wovor schützen die beiden Jacoby OTC-Produkte eigentlich und sind diese Blutsauger tatsächlich gefährlich?
Fliegen
Während die meisten Vertreter dieser Art lästig, aber harmlos sind, trifft man auch in unseren Breiten immer häufiger auf sogenannte Stechfliegen (Stomoxys calcitrans). Sie sieht der Stubenfliege äußerst ähnlich, verfügt jedoch über einen Stechrüssel, mit dem Männchen wie Weibchen Blut saugen. Damit sind sie natürlich auch ein potenzieller Überträger von Krankheiten, deren Stich unbedingt verhindert werden sollte.
Mücken und Gelsen
Über 40 verschiedene Familien gibt es von diesen zarten Flugakrobaten, wobei Gelsen (Stechmücken) die bekanntesten sind. Viele der 2500 "Culicidae"-Arten vorzugsweise von Blut. Dabei übertragen sie je nach Ort leider auch Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber. In Europa wurden z.B. das West-Nil-Virus, das Chikungunya-Fieber sowie das Sindbis-Virus nachgewiesen.
Bremsen
Von den sogenannten "Tabanidae" existieren ca. 4.000 Unterarten, deren weibliche Vertreter sich vorzugsweise von tierischem und menschlichem Blut ernähren. Der Stich ist nicht nur extrem unangenehm, sondern kann unter Umständen gefährliche Krankheiten wie Milzbrand, Tularämie oder in unseren Breiten Lyme-Borreliose übertragen. Aus diesem Grund stellen Bremsen auch hierzulande ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar.
Flöhe
Der vielleicht gefährlichste Vertreter der Insekten war im Mittelalter Auslöser der schrecklichsten Krankheit überhaupt: der Pest. Die wissenschaftliche Bezeichnung "Siphonaptera" (aptera = ohne Flügel) deutet auf das Springen als effiziente Fortbewegungsart hin. Flöhe stechen mehrmals in direkter Umgebung und hinterlassen neben stark juckenden Miniaturwunden zum Teil auch gefährliche Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken. Mit ein Grund, ihnen von vornherein den Appetit zu verderben.
Zecken
Obwohl sie mit ihren Lebens und Fressgewohnheiten Insekten prinzipiell ähneln, gehören die Zecken (Ixodida) eigentlich zu den Milben. Die blutsaugenden Ektoparasiten zählen zu den gefährlichsten Krankheitsüberträgern Mitteleuropas, wobei neben der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auch die Borreliose oftmals den Weg von der Zecke zum Menschen findet. Besonders verbreitet ist bei uns der "Gemeine Holzbock" (Ixodes ricinus) der vor allem im hohen Gras auf potenzielle Opfer lauert.














