Computerspiele für Jung und Alt
Beliebtes Senioren-Fitnessprogramm.
Computerspiele für Jung und Alt
Spiele mit Geschichte.
Was vor fast 40 Jahren mit einem schwarzen Bildschirm, zwei weißen Balken und einem Punkt begann, hat einen beispiellosen Siegeszug in die Wohn- und
Kinderzimmer angetreten: Videospiele. Doch von der simplen Tennissimulation „Pong“ bis zu interaktiven 3-D-Spielen der neusten Generation war es ein weiter Weg. Mit der Weiterentwicklung der Technologie wurde es möglich, immer bessere Grafiken, Spielabläufe und Steuerungen zu erschaffen. Nur als kleines
Beispiel: der Computer der ersten Mondlandefähre könnte mit der Rechenleistung eines modernen Handys niemals mithalten. Die Chipleistung ist heute ca. 10.000
Mal schneller.
Aus für Bewegungsmuffel.
Lange war das Spielen am Computer gleichbedeutend mit Bewegungsmangel. Doch die Zeit, in der man stundenlang regungslos vor dem Apparat verharren musste, ist nun vorbei. Immer mehr Entwickler setzen auf Systeme, die einen dank spezieller, kabelloser Fernsteuerungen mit Bewegungssensoren direkt ins Geschehen einbinden, die z.B. die Nintendo Wii oder die PlayStation move. Und diese Spiele machen nicht nur Kindern Spaß, sondern immer öfter auch
älteren Menschen. Für sie ist die Freude an der Bewegung viel mehr als bloße Unterhaltung, sondern ein neuer Weg, körperlich in Schwung zu bleiben.
Senioren-Kegeln, einmal anders.
Zwei Münchner Studenten hatten eine grandiose Idee. Sie riefen die erste Wii-Bowlingmeisterschaft für Senioren ins Leben und die Begeisterung war riesig. Selbstverständlich stand dabei nicht der Erfolg im Vordergrund, sondern die Freude an der gemeinsamen Bewegung. Und das virtuelle Kegeln ist nur eine der vielen Möglichkeiten, sich im fortgeschrittenen Alter physisch wie psychisch fit zu halten. Ob Tennis, Golf, Boxen oder vieles andere mehr – mit den neuen Videospielen eröffnet sich für Senioren z.B. im Winter eine Tür zu einer aktiveren
Freizeitgestaltung, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Auch wenn Sie noch nicht etwas älter sind: Probieren Sie es doch einfach einmal aus!
Bewegung bringt’s.
Fit im Alter zu sein, muss ja nicht immer heißen, sich Höchstleistungen zuzumuten. Beschwingtes Gehen, Wandern, Schwimmen oder Radfahren reichen schon aus, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Im Gegensatz dazu kann ein Bewegungsmangel unabhängig von anderen Faktoren das Risiko eines Herzinfarktes verdoppeln. Dabei haben bereits zwei Stunden pro Woche eine positive Wirkung und tragen dazu bei, unsere Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Und dafür ist es nie zu spät! Am besten Sie fragen Ihren Hausarzt nach geeigneten Sportmöglichkeiten. Auch viele Fitnesscenter bieten spezielle Kurse für ältere Menschen an. Oder vielleicht kommt ja das Enkerl einmal mit seiner bewegungsgesteuerten Spielekonsole vorbei.


